Symbolische Programmierung
Bei der absoluten Adressierung wird direkt der Operand (z.B. E 0.1) eingegeben. Bei der symbolischen Programmierung wird nicht der Operand, sondern stellvertretend ein Symbolname (z.B. E_Motor_EIN) anstelle des Operanden eingegeben.
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U E 0.1
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absolute Adressierung
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Besser:
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U E_Motor_EIN
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symbolische Adressierung
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Dabei bietet die symbolische Programmierung eine Reihe von Vorteilen:
Das Programm wird lesbarer und die Datenbausteine können über ihren symbolischen Namen angesprochen werden. Programmteile können leichter in anderen Projekten wiederverwendet werden. Das Programm wird besser dokumentiert und sicherer, da Schreibfehler vermieden werden. Absolute Adressen können unter Beibehaltung des symbolischen Namens geändert werden.
Globale und lokale Symbole
Globale Symbole
Globale Symbole werden in der Symboltabelle definiert. Der Symbolname hat eine maximale Länge von 24 Zeichen. Globale Symbole sind im ganzen Programm gültig und der Zugriff auf globale Variablen kann im ganzen Programm erfolgen.
Lokale Symbole
Lokale Symbole werden im Deklarationsteil des Bausteins definiert. Der Symbolname hat eine maximale Länge von 24 Zeichen. Lokale Symbole sind nur im definierten Baustein gültig, d.h. auf diese Variablen kann nur im entsprechenden Baustein zugegriffen werden.
Regeln für symbolisches Programmieren
Verwenden Sie keine Leerzeichen, sondern den Unterstrich (_). Der Editor erkennt dann den Symbolnamen als zusammengehörenden Text. Verwenden Sie den Unterstrich (_), um die Lesbarkeit ihres Programmiercodes zu verbessern.
Beispiel:
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U MotorEIN
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Besser:
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U Motor_EIN
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Es dürfen keine Umlaute in Symbolnamen verwendet werden. Vermeiden Sie die Verwendung von Sonderzeichen.
Erster Buchstabe im Symbolnamen
Bei der Definition von symbolischen Namen werden verschieden Anfangsbuchstaben verwendet. Das erleichtert das Lesen von symbolisch programmierten Bausteinen.
Operanden
- E_ digitale Eingänge
- A_ digitale Ausgänge
- AE_ analoger Eingang
- AA_ analoger Ausgang
- T_ Timer
- Z_ Zähler
- M_ Merker
Bausteine
- OB_ Organisationsbaustein
- DB_ globaler Datenbaustein
- DI_ Instanz-Datenbaustein
- FC_ Funktion
- FB_ Funktionsbaustein
Aufbau einer SPS Hardware-Konfiguration Symbolische Programmierung Strukturierte Programmierung Variablendeklaration Analogwertverarbeitung Ablaufsteuerung
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